Wälzlager und Nadellager für die Gelenktechnik


Wälzlager setzen sich aus drei Hauptkomponenten zusammen: Wälzkörper, Innen- und Außenring. Zwischen letzteren beiden befinden sich die Wälzkörper bzw. rollenden Körper, die den Reibungswiderstand reduzieren. Die Lager fixieren Achsen und Wellen, um radiale oder axiale Kräfte aufzunehmen und damit eine Rotation eines Bauteils zu ermöglichen. Die Rollreibung fällt gering aus, zumal die rollenden Körper auf Stahlflächen mit entsprechender Schmierung abrollen. Eine Unterart der Wälzlager stellen Nadellager dar.

Wälzlager mit niedriger Bauform: Nadellager

Nadellager verfügen einerseits über eine niedrige Bauform und andererseits über Wälzkörper in Form von dünnen, langen Zylinderrollen, die ihrer Form nach Nadeln ähneln. Durch ihre kompakte Bauweise beanspruchen die niedrigen Wälzlager einen geringen Bauraum, während sie ein hohes Lastaufnahmevermögen besitzen. Daneben werden Masse, Materialaufwand und damit die Kosten einer Maschine reduziert. Aufgrund dieser Merkmale finden Nadellager oftmals Einsatz in Getrieben, wie zum Beispiel in Pkw oder Motorrädern.

Im Programm: Nadellager in Wellengelenken

Die Nadellager sind in unserem umfassenden Lieferprogramm in speziellen Wellengelenken wiederzufinden. Wir liefern Wellengelenke nach der Norm DIN 808 in der Ausführung W (mit Nadellagern). Hierzu gehören sowohl Einfach- als auch Doppel-Wellengelenke. Diese sind wartungsfrei, werden betriebsbereit mit Langzeitfett gefüllt und ermöglichen daher den Einsatz an besonders schwer zugänglichen Stellen. Die Wellengelenke bestehen aus einem Gabelkreuz-Mittelstück und zwei Gelenkteilen einschließlich Gabelkopf. Die Nadellager befinden sich zwischen Gabelkreuz-Lagerzapfen und Gabelbohrungen. Da die Lager abgeschlossen sind, kann kein Schmiermittel auslaufen und kein Schmutz eindringen.

 

Sollten Sie Fragen zu den Nadellagern bzw. Wälzlagern in unseren Wellengelenken haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir stehen Ihnen mit persönlicher Beratung zur Seite.